Umdenken in der Onkologie - Parenterale Ernährung als erfolgsversprechende Supportivtherapie Die Tumorkachexie-bedingte Mangelernährung ist eine überaus häufige, schwere und mitunter lebensbedrohliche, dabei mit frühzeitiger Intervention vermeidbare Komplikation. Patienten mit Tumorkachexie leiden vermehrt unter Fatigue, Schmerzen oder Atemnot, sie sind vermindert leistungsfähig, und sie sprechen schlechter bzw. mit vermehrten Nebenwirkungen auf onkologische Therapien an. Ein erhöhter Verlust an Muskelmasse ist ein Surrogatmarker für ein schlechteres Überleben. Daher kommt es bei Tumorpatienten nicht nur auf die Kalorienzufuhr an, sondern vor allem auf eine ausreichende Versorgung mit Aminosäuren. Dennoch erhalten nur wenige Patienten eine rechtzeitige und adäquate Nährstoffversorgung mit kombinierter Bewegungstherapie. Die Überlebenszeit und Lebensqualität kann stärker durch eine Mangelernährung als durch die Grunderkrankung selbst eingeschränkt sein.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

17.12.2018 - 13.12.2019

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf

Tags: Allgemeinmedizin / Hämatologie und Onkologie