Die familiäre Hypercholesterinämie (FH) ist eine genetisch bedingte Erkrankung, die den Lipidstoffwechsel betrifft. Sie geht mit einer lebenslangen Erhöhung des LDL (low density-Lipoprotein) - Cholesterins im Plasma einher und steigert dadurch bereits im frühen Erwachsenenalter das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Sie kostet unbehandelte Patienten im Durchschnitt 20 Lebensjahre.

Jedoch können - bei frühzeitiger Diagnose und Behandlung - Patienten/Patientinnen mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie (HeFH) eine normale Lebenserwartung haben.

In dieser Fortbildung werden die Diagnosekriterien, die Ursachen und die Risikofaktoren für daraus folgende Herzkreislauferkrankungen sowie verschiedene Therapiewirkstoffe vorgestellt. Eine innovative Möglichkeit der Behandlung bieten die PCSK9 Inhibitoren: eine effektive Therapieoption zur starken und nachhaltigen LDL-C Reduktion.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

19.12.2018 - 18.12.2019

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Prof. Dr. med. Winfried März

Tags: Allgemeinmedizin, Kardiologie