Die Differenzierung von kardialer und pulmonaler vermittelter Dyspnoe und Limitation bedarf einer strukturierten und abgestuften Diagnostik. Insbesondere bei Belastungsdyspnoe können der Symptomatik angepasste Untersuchungsverfahren im Sinne von Belastungsuntersuchungen wie der Spiroergometrie eine Klärung herbeiführen. Auf eine kardiale Dyspnoe deuten dabei ein reduzierter O2-Puls und eine reduzierte aerobe Kapazität, auf eine pulmonale eine reduzierte Atemreserve, eine erhöhte Totraumventilation. Hilfreich ist zusätzlich die Analyse der Fluss-Volumen-Kurve unter Belastung. Manchmal ist eine zusätzliche Rechtsherzkatheteruntersuchung hilfreich. Im Folgenden soll ein Überblick über kardiale Komorbiditäten bei den wichtigsten Lungenerkrankungen gegeben werden. Auf überlappende Symptome sowie diagnostische und therapeutische Strategien wird besonders eingegangen.
 

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 4 Bislang nur beantragt

Termin(e):

05.01.2019 - 05.01.2020

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

CA Dr. med. Michael Westhoff

Tags: kardial und pulmonal vermittelte Dyspnoe, Belastungsdyspnoe, reduzierter O2-Puls, reduzierte aerobe Kapazität