Schon lange ist der Zusammenhang zwischen Störungen der Hämostase einerseits und Malignomen andererseits bekannt. Prof. Langer geht in seinem Vortrag zunächst auf die Epidemiologie und Pathophysiologie der tumorassoziierten venösen Thromboembolie bei Krebserkrankungen ein.

Den Schwerpunkt dieser Fortbildung bildet die Antikoagulation zur Prophylaxe erneuter venöser Thromboembolien bei Patienten mit Malignomen. Prof. Langer stellt hierbei insbesondere Daten aktueller Studien vor, die direkte orale Antikoagulanzien (DOAKs) mit niedermolekularen Heparinen (NMHs) vergleichen. Außerdem gibt er praktische Hilfestellungen zur Therapie der tumorassoziierten venösen Thromboembolie anhand spezifischer Algorithmen und erläutert Kriterien für die Entscheidung zum Einsatz von NMHs oder DOAKs.
 

Kosten: kostenlos

CME-Punkte: 2

Termin(e):

14.03.2019 - 13.03.2020

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Priv.-Doz. Dr. med. Florian Langer

Tags: Hämatologie und Onkologie