Der Ausgangspunkt der Pathogenese der CED, die Barrierestörung, ist bisher nicht therapierbar. Ansätze mit günstiger Veränderung des Mikrobioms, beispielsweise durch Probiotika oder Stuhltransfer, können bei manchen Patienten den Krankheitsverlauf bessern, aber nicht die Erkrankung heilen. Dies gilt prinzipiell auch für alle aktuellen Therapien mit Immunsuppressiva, monoklonalen Antikörpern oder JAK-Inhibitoren. Die langfristigen klinischen Effekte sind im Vergleich zum „Hype“ und den Kosten dieser Substanzen eher bescheiden, auch wenn einzelne ansonsten therapierefraktäre Patienten durchaus profitieren. Die Fortbildung erläutert die Mechanismen der Pathogenese sowie der medikamentösen Therapie im Rahmen eines ganzheitlichen Konzeptes.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 4 Bislang nur beantragt

Termin(e):

26.09.2019 - 26.09.2020

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Dr. med. Christian Schäfer
Prof. Dr. med. Eduard F. Stange

Tags: Pathogenese, Barrierestörung, Mikrobiom, Probiotika,Stuhltransfer