Die exokrine Pankreasinsuffizienz (EPI) wird oberflächlich oft nur in Verbindung mit einer chronischen Pankreatitis, z. B. aufgrund von Alkoholabusus oder einer vollständigen/partiellen Pankreatektomie, gesehen. Tatsächlich findet sich in dem Organ Pankreas selbst die Verbindung zu einer weiteren EPI-gefährdeten Patientengruppe – den Diabetikern.

Sowohl die Insulinproduktion als auch die Produktion von Verdauungsenzymen, allen voran der wichtigen Pankreaslipase und des Bikarbonatpuffers, werden von der Bauchspeicheldrüse geleistet. Beide Indikationen müssen aber nicht zwangsläufig, miteinander verknüpft sein – können es aber. Verschärft wird die Problematik durch die oft bereits verminderte Verdauungsleistung des Diabetikers und die gestörte Verdauungsregelung desselben.

Diese CME-Fortbildung informiert Sie über die Grundlagen des Pankreas, der exokrinen Pankreasinsuffizienz und der speziellen Situation beim Diabetes.

Kosten: kostenlos

CME-Punkte: 2

Termin(e):

01.02.2020 - 31.01.2021

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse D

Referent(en):

Prof. Dr. med. Baptist Gallwitz

Tags: Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Diabetologie