-Die Psoriasis vulgaris ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Haut, deren Prävalenz in Deutschland auf etwa 2,5% geschätzt wird. Es handelt sich um eine Systemerkrankung, die mit verschiedenen Begleiterkrankungen assoziiert ist. Durch die chronischen Leiden können nicht wiederherstellbare und irreversible Schäden bei den Psoriasis-Patienten auftreten. Wenn diese Defizite nicht wieder ausgeglichen werden, sondern sich summieren, wird dies als kumulierende lebenslange Belastung (Cumulative Life-Course Impairment) bezeichnet. Das Ausmaß der Krankheitslast ist bei der Psoriasis vulgaris oft deutlich erhöht. Zur Beurteilung des objektiven Schweregrades der Psoriasis und Einschätzung des Therapieerfolges ist der Einsatz von Scores (z.B. PASI, BSA, DLQI) wesentlich. -Real-World-Daten zeigen die Versorgungsrealität unter Alltagsbedingungen und werden beispielsweise in Patientenregistern erfasst. Sie liefern wichtige Daten zur Wirksamkeit, Sicherheit und zur Therapieverweildauer beim Einsatz von Systemtherapien wie Biologika unter Alltagsbedingungen. Eine hohe Therapieverweildauer ist dabei ein wichtiger Faktor im Langzeitmanagement. Fehlende Adhärenz kann zum Wirkverlust einer Therapie beitragen.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

02.03.2020 - 01.03.2021

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

PD Dr. med. Arnd Jacobi

Tags: Haut- und Geschlechtskrankheiten