Eine Hypertriglyzeridämie (HTG) bedarf der Aufmerksamkeit, da sie nicht selten sekundär (nephrotisches Syndrom, Diabetes, Hypothyreose) auftritt und als Risikofaktor für die Entstehung von kardiovaskulären Erkrankungen zunehmend akzeptiert wird. Grundlage ihrer Behandlung ist eine Optimierung der Ernährung – kein Alkohol, weniger Zucker, weniger Weißmehl, Fischkonsum, Gewichtsoptimierung. Körperliche Tätigkeit sollte immer empfohlen werden. In vielen Fällen kann eine Verlaufskontrolle ohne Medikamente erfolgen, natürlich sollten immer kardiologische und Gefäßuntersuchungen durchgeführt werden. Bleiben die Triglyzeride (TG) trotz der Basismaßnahmen hoch, sollte ein Fibrat eingesetzt werden. Statine senken vor allem das LDL-Cholesterin (LDL-C), haben aber nur einen geringen Einfluss auf die TG-Werte. Bei nun immer noch deutlich erhöhten TG-Konzentrationen kann ein Versuch mit Omega-3-Fettsäuren unternommen werden.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2 Bislang nur beantragt

Termin(e):

19.05.2020 - 31.12.2020

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Prof. Dr. med. Ulrich Julius

Tags: Hypertriglyzeridämie, HTG, Diabetes, Triglyzeride