L-Dopa ist auch fast 60 Jahre nach der Erstbeschreibung durch Birkmayer und Hornykiewicz das wirksamste Medikament in der Parkinson-Therapie. In der Regel wird jedoch das therapeutische Fenster im Laufe der Erkrankung immer enger, was zum Auftreten von Motorfluktuationen führt, einem schnellen Wechsel zwischen Über- und Unterdosierung, On- und Off-Phasen. Treten zum Zeitpunkt der maximalen Wirksamkeit von Levodopa verstärkt Dyskinesien auf, so kommt es zu Dystonien während der Anflutungs- und/oder Abflutungsphase. Durch eine Optimierung aller zur Verfügung stehenden Medikamentenklassen, wie Dopaminagonisten, COMT-Inhibitoren und MAO-B-Inhibitoren kann dieses Problem im Verlauf der Erkrankung gebessert werden.

Werden COMT-Hemmer mit L-Dopa kombiniert, so verlängern diese die Wirkungsdauer von L-Dopa und verringern Motorfluktuationen oder Dyskinesien, ohne dass die Dosis des L-Dopa erhöht werden muss. Opicapon zählt zu den COMT-Hemmern der dritten Generation und muss nur einmal täglich verabreicht werden.

Die CME-Fortbildung geht auf folgende Aspekte der Therapie ein:

Das idiopathische Parkinson-Syndrom ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch Bewegungsverlangsamung (Bradykinese), Rigor, Tremor und Haltungsinstabilität gekennzeichnet ist.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 4 Bislang nur beantragt

Termin(e):

27.02.2020 - 27.02.2021

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse H

Referent(en):

Prim. Priv.-Doz. Dr. Regina Katzenschlager
Prof. Dr. Guy Arnold
Prof. Dr. Daniela Berg
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Oertel

Tags: L-Dopa, Motorfluktuation