Seit Einführung der Anti-VEGF-Therapie (VEGF: Vascular Endothelial Growth Factor) hat sich die Zahl der Erblindungen bzw. Sehbehinderungen infolge einer neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration (nAMD) erheblich reduziert. Bei der Therapiesteuerung spielen morphologische Parameter eine wichtige Rolle, da mit ihnen der Bedarf zur Wiederbehandlung frühzeitiger erkannt werden kann als anhand von Visusminderung. Bestehende Daten weisen nun darauf hin, dass Flüssigkeitsansammlungen in bestimmten Bereichen der Netzhaut möglicherweise in gewissem Umfang toleriert werden können, ohne dass das visuelle Ergebnis – für den Patienten der wesentliche Faktor zur Bewertung des Therapieerfolges – beeinträchtigt wird.

Lernen Sie hier den Zusammenhang zwischen morphologischen Veränderungen und Visusverbesserungen kennen und erfahren Sie, welche Auswirkungen bestehende Restflüssigkeiten bestimmter Netzhautkompartimente auf den Visus haben können und wie sich mit einem T&E-Konzept auch ohne komplette Flüssigkeitsresolution gute Visusergebnisse erzielen lassen.

Kosten: kostenlos

CME-Punkte: 2

Termin(e):

27.07.2020 - 27.10.2020

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse D

Referent(en):

Univ.- Prof. Dr. med. N. Eter

Tags: Makuladegeneration, AMD, nAMD, VEGF, Anti-VEGF-Therapie, T&E, PRN