Das Prostatakarzinom ist als häufigste Krebserkrankung des Mannes vor allem im Stadium der Kastrationsresistenz eine therapeutische Herausforderung. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Studien mit neuen therapeutischen Ansätzen initiiert, deren Ergebnisse die Leitlinien maßgeblich verändert haben und weiter verändern werden.

Die vorliegende CME-Fortbildung stellt die wichtigsten Studienergebnisse zu den nicht steroidalen Androgenrezeptor-Antagonisten der zweiten Generation vor. Apalutamid, Enzalutamid und Darolutamid als jüngster Vertreter dieser Substanzklasse sind in den USA und Deutschland bereits zugelassen. Darolutamid unterscheidet sich strukturell von den anderen Substanzen. Neben einer sehr guten Wirksamkeit scheint sich die in präklinischen Untersuchungen dokumentierte nur geringe Penetration der Blut-Hirn-Schranke günstig auf das Nebenwirkungsprofil auszuwirken. Auch das Wechselwirkungspotenzial mit Arzneimitteln, die im Cytochromsystem metabolisiert werden, ist gering. Die klinischen Daten sind vielversprechend.

Kosten: kostenlos

CME-Punkte: 2

Termin(e):

14.12.2020 - 14.03.2021

Fachgebiete:

Referent(en):

Prof. Dr. med. Kurt Miller
Prof. Dr. Peter Hammerer

Tags: Prostatakarzinom, Metastasen, Apalutamid, Enzalutamid, Darolutamid, Androgenrezeptor-Antagonist