Seit Jahren sind in der Medikamentenentwicklung Computersimulationen etabliert, um Therapieeffekte möglichst genau voraussagen zu können und um abzuschätzen, wie sich unterschiedliche Eigenschaften verschiedener Medikamente auf deren Wirkdauer auswirken können. Gemeinsam mit klinischen Ergebnissen können diese Erkenntnisse genutzt werden, um im klinischen Alltag möglichst maßgeschneiderte Therapien mit angepasster Behandlungsfrequenz anzuwenden und so zu einer besseren Adhärenz beizutragen.

Lernen Sie in dieser Fortbildung, wie sich die Eigenschaften verschiedener Anti-VEGFMedikamente unterscheiden und wie sich mit einer Computersimulation deren Wirkdauer vorhersagen lässt. Erfahren Sie außerdem, welche Auswirkungen bestehende Restflüssigkeiten bestimmter Netzhautkompartimente auf den Visus haben können und wie sich mit einem Treat and Extent (T&E)-Konzept auch ohne komplette Flüssigkeitsresolution lange Therapieintervalle und gute Visusergebnisse erzielen lassen.

Kosten: kostenlos

CME-Punkte: 2

Termin(e):

16.12.2020 - 16.03.2021

Fachgebiete:

Referent(en):

Univ.-Prof. Dr. Thomas Langmann
Prof. Ph.D. MUDr. Matus Rehak

Tags: Anti-VEGF, Pharmakokinetik, Simulation