Bei der Multiplen Sklerose (MS) handelt es sich um eine chronische, demyelinisierende, neurodegenerative Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems. Dabei werden verschiedene Verlaufsformen unterschieden: klinisch isoliertes Syndrom (KIS), schubförmig remittierende MS (Relapsing-remitting MS, RRMS), sekundär progediente MS (SPMS) sowie die primär progrediente MS (PPMS).

Neben den für das Krankheitsbild typischen „sichtbaren“ Symptomen leiden Patienten mit MS auch unter neuropsychiatrischen Beschwerden, wie z. B. kognitive Störungen und Fatigue, die einen großen Einfluss auf die Lebensqualität und die Arbeitsfähigkeit der Patienten nehmen können. Vor allem kognitive Defizite werden zunehmend als ein typisches Merkmal der MS anerkannt. Bisher gibt es keine evidenzbasierte pharmakologische Therapie zur Behandlung der kognitiven Störungen. Jedoch können sich körperliches Training und geistige Aktivität positiv auf den kognitiven Status auswirken.

Diese Fortbildung soll Ihnen einen Überblick über Ursache, Epidemiologie und Art der kognitiven Störungen bei MS geben. Des Weiteren werden Monitoring-Methoden und Therapieoptionen näher beleuchtet.

Kosten: kostenlos

CME-Punkte: 2

Termin(e):

17.12.2020 - 17.03.2021

Fachgebiete:

Referent(en):

Prof. Dr. Iris-Katahrina Penner

Tags: MS, Multiple Sklerose, Autoimmunerkrankung, Kognitionsstörungen