Hochwirksame Kombinationstherapien mit antiretroviralen Substanzen verbesserten über die vergangenen Jahrzehnte stetig die Langzeitprognose für Menschen mit HIV und ermöglichen ihnen heutzutage eine normale Lebenserwartung. Bisheriger Standard war dabei die Kombination von mindestens drei Wirkstoffen. Die dauerhafte Einnahme dieser Medikamente über viele Jahre ist aber durchaus mit einem nicht unerheblichen Nebenwirkungs- und Wechselwirkungsrisiko verbunden, insbesondere bei einer alternden HIV-Population mit einem zunehmenden Risiko behandlungsbedürftiger Komorbiditäten. Um die lebenslange Therapie für HIV-Patienten weiter zu verbessern wird seit einigen Jahren bereits an substanzsparenden Therapien geforscht. In dieser Fortbildung werden die wichtigsten Studien zur Initial- und Umstellungsbehandlung mit 2-Drug-Regimen, basierend auf den Empfehlungen der aktuellen Leitlinien zur HIV-Therapie bei Erwachsenen der Europäischen (EACS) und Deutsch-Österreichischen AIDS Gesellschaft (DAIG/ÖAIG) vorgestellt.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

21.12.2020 - 16.12.2021

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

PD Dr. med. Roger Vogelmann

Tags: Infektiologie,Innere Medizin